Upcycling

April 20, 2016

Manchmal muss man einfach Regeln brechen…

 

Upcycling macht Spaß. Planlos-situatives Kombinieren von Dingen, die sonst vielleicht beim Schrott landen. Spannend, alles Gelernte über Design, ästhetische Gestaltung, Materialauswahl... für ein Weilchen unter den Teppich zu kehren, so dass als Ziel nur noch die Funktion übrig bleibt, denn

 

Konzept ist Korsett.

 

Gefunden, begegnet, aufgesammelt. Ein ausgedienter Lampenschirm aus Messing vom Flohmarkt. Ein paar einsame vor sich hin rostende Stücke Stahl…

 

Passt das? ...keine Regeln, keine Fragen!

 

Die Eisen-Fundstücke flüchtig zusammengeschweißt. Den Schirm neu verkabelt, denn sonst wäre das brandgefährlich, und mit zwei energiesparenden LED-Kerzenleuchten „gefüllt“.

 

Die Kraft zweier Magnete lässt ihn drehbar, leicht verschiebbar an seinem Stahlfuß „kleben“, dessen materielle Präsenz durchscheint, weil das Oberflächengold nur eine gesprühte Camouflage ist.

 

Fertig ist sie nun, die neue Schreibtischlampe. Sieh an. Zwei Augen, Nase und ein sehr breiter Mund, der nach unten leuchtet…

 

Ästhetisch durchaus fragwürdig, doch ich finde, ihr Charme liegt im Bruch mit dem Gewohnten, in der Perfektion des Unperfekten und des Nicht-Designten (welch ein Unwort!), in ihrer völlig sinnfreien monströsen Wucht…

 

Ein plastikloses Schwergewicht, das mich wahrscheinlich überdauern wird, nachhaltiger als manches I**a-Produkt...

 

Oder auch nicht. Sollte sie eines Tages nicht mehr gefallen, werden sich Schirm und Fuß respektvoll voneinander trennen und einer neuen Metamorphose entgegensehen…

 

Die Konstante ist nun mal die Veränderung, es gibt nichts, was bleibt…

 

 

 

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